“Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann“ (Leo N. Tolstoi)

Von warten kann man hier nicht mehr sprechen, eher von durchhalten. Es ist in Worten kaum zu beschreiben und in Bildern erst recht nicht:-)….der Bauch geht dem Rest des Körpers immer voraus, der Rücken hat gefühlt den 15. Hexenschuss hinter sich, das Gesicht braucht morgens drei neu aufgelegte Gesichter, OHNE Brille gehe ich nirgends mehr hin, der Magen sollte bitte für immer so gefühlt klein bleiben und meine Füße….hääää? Welche Füße??? Was soll ich sagen, nächste Woche hat das Warten endlich ein Ende. Selbst der Arzt hat mittlerweile schon Mitleid mit mir und hat mir versprochen, mich am nächsten Wochenende stationär aufzunehmen und dann, O-Ton: “Schauen wir mal, ob wir da mal ein bisschen nachhelfen können.“ Mal schauen???? Sie helfen da dann BITTE auf jeden Fall nach!!!

Man sagt ja das Frauen, die kurz vor der Geburt stehen noch einige komische Dinge tun, wie zum Beispiel einen totalen Putzwahn bekommen, erhöhte Darmaktivität aufgrund von Aufregung nachweisen, sehr still und “heulig“ werden oder aber auch besonders aufgedreht loslegen. Ich habe in der letzten Woche alles versucht….hat alles nichts gebracht….:-)

Also die Küche, inkl. Kühlschrank und allen Hängeschränken, glänzt jetzt aus allen Ecken, der Kinderwagen steht in Poleposition, die Kliniktasche habe ich schon dreimal wieder umgepackt, den ruhigen Tag hat Olli sehr genossen, den aufgedrehten eher weniger und von Verstopfung keine Spur mehr. Hat aber alles nichts gebracht:-)

ABER ich halte durch, habe tolle Unterstützung von meiner kompletten Familie und freue mich einfach riesig, dolle und wahnsinnig, wenn ich die beiden Zwerge ENDLICH in meinen Armen halten kann!

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