In guten wie in schlechten Zeiten

So jetzt mal Butter bei die Fische….es heißt ja immer so schön: In guten wie in schlechten Zeiten….und beide Seiten der Medaille gibt es bei uns natürlich auch. Es gibt Tage, da denke ich morgens um 6 Uhr schon: Hoffentlich ist der Tag bald vorbei. Und dann gibt es Tage, da möchte ich gar nicht schlafen gehen, weil es gerade so schön ist und ich es nicht enden lassen möchte. Die sogenannten Bad Days sind so Tage, da stehen alle vier Kinder schon mit ziemlich schlechter Laune auf…naja gut… ich dann meistens auch…:-)Keiner hat so richtig Lust los zu gehen, egal ob Schule, Kita oder Arbeit und eigentlich würden wir uns alle am liebsten wieder in unseren Betten verkriechen. Können wir aber nicht, darum haben wir spätestens um 7:12 Uhr dann alle wieder ganz gute Laune und starten in den Tag. Die Kleinen, weil sie was gegessen haben und die Großen, weil sie den ersten Kaffee getrunken haben. Und weil wir alle mal kurz Dampf abgelassen haben. An den guten Tagen, strahlen dich früh morgens schon acht fröhlich, leuchtende Kinderaugen an und gefühlt geht an solchen Tagen um 6:00 Uhr die Sonne für mich auf.

Wir haben hier Tage da können wir Großen uns nicht entscheiden, ob wir über unsere Situation der #großfamilienprojekt #mamaarbeitet #diezwillingesindnochganzschönklein lieber lachen oder weinen sollen. Ab und zu weinen wir erst und fangen dann an zu lachen – im übertragenen Sinne natürlich. Nicht das ein Bild entsteht, dass Olli und ich hier immer weinend sitzen.:-) Aber es ist halt manchmal sehr viel: Erziehung, Arbeit, Familie, Findungsphasen, Emotionen, Tiefschläge und und und. Aber was soll ich sagen: Wenn man sich so ein Leben aussucht, dann gibt es nun mal sehr viel “In guten wie in schlechten Zeiten“. Außerdem wollen wir immer alles perfekt machen und am liebsten sofort, statt gleich. Sich von den “schlechten Zeiten“ unterkriegen zu lassen, ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Man sollte viel mehr dafür sorgen, dass es weitaus mehr “gute Zeiten gibt“. Und meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass man sehr häufig, ganz alleine dafür verantwortlich ist, wie es gerade läuft. Ich möchte damit nicht sagen, dass es immer einfach ist, für diese Verantwortung einzustehen, aber ich glaube, dass man selbst, daran sehr viel verändern kann. Klingt so, als hätte ich es voll drauf.:-) Aber auch hier: Keine Angst, auch brauche auch immer wieder ein Korrektiv und brauche manchmal Tage, bis ich auf den Zug wieder aufspringe bzw. mir selbst eingestehe, dass ich wieder etwas dafür tun und ändern muss, damit es wieder besser läuft und die “guten Zeiten“ wieder überwiegen. Ich versuche, in solchen Moment einfach mal wieder etwas für mich zu tun. Mit hilft es zum Beispiel extrem, wenn ich mich mal wieder hinter den Herd stelle…klingt komisch, ist aber so. Dabei bekomme ich den Kopf frei, kann neue Pläne schmieden und sie in Relation setzen. Und besten Falls habe ich dann noch die Küche für mich alleine. Ohne zwei die unbedingt mit schnippeln wollen oder zwei noch Kleinere, die vom Boden aus, mit Ihren großen Augen zu mir hochgucken, als wollten sie fragen, wann das Essen denn nun endlich fertig ist.:-) Und essen tun wir dann natürlich doch alle wieder zusammen. Hat also die gesamte Familie was davon.:-)

Und als immer wieder gut funktionierende Sofortmaßnahme habe ich mir noch eine kleine “Problemalzheimer“ zu legt…dann fühlen sich die aufkommenden Probleme nur halb so schlimm an, weil man sie besten Falls, gleich nach Lösung des Problems, wieder vergessen hat:-)

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